Gefäßläsionen (rote Äderchen, Besenreiser)

Das Ziel-Chromophor bei Gefäßläsionen ist das Hämoglobin („roter Blutfarbstoff“). Das komplette Spektrum der Xenon-Lichtquelle wird hierbei durch den Einsatz eines bestimmten Filters auf den für diese Behandlung notwendigen und wirksamen Wellenlängenbereich eingeschränkt. Das absorbierte Licht wird in Wärme umgewandelt und kauterisiert so wirksam die endothelischen Kapillarwände. Das benachbarte Gewebe wird dabei nicht beschädigt.

Es gibt drei mögliche Ergebnisse der Behandlung:
  • Verschwinden der Kapillaren
  • Verringerung des Kapillardurchmessers
  • Koagulation der Blutgefäße von einer roten zu einer rotbraunen oder purpurnen Farbe.

Es ist möglich, daß sich nach der Behandlung Erytheme (Hautrötungen) bilden, manchmal auch Blasen. Rötungen bilden sich bei hellhäutigen Personen meist schon nach einigen Stunden zurück, bei dunklerer Haut kann die Rötung jedoch länger andauern.

Blasen trocknen normalerweise nach einigen Tagen aus und es bildet sich Schorf. Weder die Blasen noch die Schorfbildung darf manipuliert werden! Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit Ihren Händen (Infektionsquelle), kein Kratzen oder abziehen des Schorfes! Dies kann zu einer Nebenwirkung führen, nämlich dem Entstehen einer Hyperpigmentierung an der Stelle, an der vorher die Gefäßläsionen behandelt wurden.

Es ist sehr wichtig, daß Sie sich an diese Richtlinien halten. Tragen Sie nicht selbstständig irgendwelche Cremes auf, insbesondere keine fetthaltigen. Sie werden genau beraten über die richtige Nachpflege. Eine Nachfolgeuntersuchung wird sehr empfohlen.