Ästhetische Kosmetik / Anti-Age

Tatsächlich ist „Anti-Aging“ ein Marketingbegriff unter der die Kosmetikbranche bzw. kosmetische Medizin ein breites Spektrum von Methoden zur Bekämpfung der sichtbaren Hautalterung anbietet, die zumindest im westlichen Kulturkreis als nicht erstrebenswert gilt. Der Begriff ist gesetzlich nicht geschützt, so dass wir uns in einem übersättigten irreführenden Markt inmitten von Kaviarextrakten, Goldpartikeln und Coenzymen widerfinden. Ein Markt, der dem Laien viel verspricht und wenig hält.

Biologisches Altern setzt bereits ab dem 25. Lebensjahr ein und wird irgendwann bei uns allen in Form von Falten sichtbar. Geschwindigkeit der Zellerneuerung und die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern nimmt ab. In tieferen Hautschichten wird durch das Enzym Collagenase mit zunehmendem Alter immer mehr Kollagen abgebaut, wodurch die Haut an Elastizität verliert.

Zu dem biologischen Altern kommen äußere Faktoren hinzu, insbesondere die Einwirkung von UV-Strahlung die freie Radikale entstehen lässt wodurch Zellbestandteile zerstört werden und Zellen absterben. Auch die sogenannten Altersflecken sind Sonnenschäden. Auch negativer Stress hat einen großen Einfluss auf die Haut.

Mein Verständnis von Ästhetik und Anti-Aging beschreibt das ureigene sich Wohlfühlen in seiner Haut. Falten sind etwas sehr charakteristisches, sie erzählen eine Geschichte. Sollten Sie unter den Anzeichen Ihrer Hautalterung leiden, sich nicht mehr gerne ansehen, dann gibt es viele Möglichkeiten den Prozess nicht nur aufzuhalten, sondern auch teilweise optisch rückgängig zu machen. An der natürlichen Alterung an sich kann weder eine Creme, noch ein plastischer Chirurg etwas ändern.

In meiner Praxis werde ich Sie unterstützen, Ihre Haut elastisch und gesund zu halten. Strahlend, nicht fade oder grau- so beschreiben es mir meine Kunden und Patienten. Sie werden meine Räume nicht als eine Andere verlassen, dafür gibt es die Plastische Chirurgie. Ich nehme keinen Eingriff vor, den ich persönlich nicht vertreten kann, wie beispielsweise die Lippen sehr junger Frauen in ein Schlauchboot zu verwandeln.

Gerne berate ich Sie in meiner Praxis zu Ihrem persönlichen Anliegen und gemeinsam entscheiden wir, welche Behandlungsmethode die richtige für Sie ist.

Um einige Möglichkeiten aus dem Ästhetikbereich kennen zu lernen, stöbern Sie gerne durch meine Angebote unter der Rubrik.

Als Gedankenanstoß habe ich ein paar Anregungen aus der Ästhetik und dem Antiaging zusammengestellt.

Ästhetik ist ein heute besonders in der medizinischen Kosmetik besonders häufig eingesetztes Wort. Doch was bedeutet es eigentlich?

äs·the̱·tisch
Adjektiv
gehoben; geschmackvoll, schön.
Ästhetik Subjektiv
Entstammt dem altgriechischen: αἴσθησις aísthēsis „Wahrnehmung“, „Empfindung“
„die Lehre von der Wahrnehmung
bzw. vom sinnlichen Anschauen“

„die menschliche Seele verlangt nach Ordnung und Proportionen“
Platon

„alles, was unsere Sinne bewegt, wenn wir es betrachten:
Schönes, Hässliches, Angenehmes und Unangenehmes“
„nicht einfach eine rein subjektive Auffassung wie „schön“ und „hässlich“,
sondern vielmehr die Art und Weise der Sinnlichkeit oder Sinnhaftigkeit“

                                                                                                        Immanuel Kant

„die Wissenschaft der sinnlichen Erkenntnis“

                                                                           Alexander Gottlieb Baumgarten

„Ästhetik als Theorie des Schönen“

„Ästhetik als Theorie der Kunst“

„Ästhetik als Theorie der sinnlichen Erkenntnis“

                                                                           Alexander Gottlieb Baumgarten


Rasa

„In der klassischen indischen Ästhetik bezeichnet RASA
den nicht in Worte zu fassenden
mentalen Zustand der Freude und Erfüllung,
der sich beim Genuss eines gelungenen Kunstwerkes
beim Betrachter einstellt“

„die ästhetische Wahrnehmung verbunden mit der Erfassung der Realität“

                                                                                                           Abhinavagupta

„das Wesen des Schönen
in einer sinnlichen Ordnung der Symmetrie und Harmonie
der Teile eines Ganzen“

                                                                                                                     Demokrit

„das Schöne aus der dinglich-materiellen Qualität des Wirklichen“

                                                                                                                       Heraklit

„Auf Wesen und Gesetz gerichtet, auf die Tendenz der Natur bei der Nachbildung
eines künstlerischen Gegenstandes und gemäß Charakters des Künstlers idealisiert“

                                                                                                                         Aristoteles


„die Reflexion über Wahrscheinlichkeit. Die absolutistische Durchregelung“

                                                                                                                      G.P. Bellori

„die Schönheit als objektive Eigenschaft der Natur“

                                                                                                                  Francis Bacon

„ein Zusammenhang von Schönheit und Geschmack. Geschmack als das Vermögen, Art und Ausmaß
des Genusses, den irgendein Gegenstand dem Menschen bereite, rasch und genau zu bestimmen“

                                                                                                                                          Baron de Montesquieu

„die künstlerische Form, die als schöne Form zugleich
sinnliches Phänomen des Wahren und Guten ist“

                                                                                                                                          Herder

„in einem Kunstwerk soll alles für die Sinne und den Geist fasslich, nährend, bildend und erhebend sein“

                                                                                                                                               J.W. Goethe

„entgegen Irrationalismus und Gefühl, dem Wunsch nach dem großen Stil,
der entsteht, „wenn das Schöne den Sieg über das Ungeheure davonträgt““.

                                                                                                                 F.Nietzsche

„Ästhetik als Verkaufsargument von Verbrauchsgütern“
„was passiert im Gehirn, wenn wir etwas „schön“ finden?

„Bisherige Studien weisen deutlich darauf hin, dass es kein isoliertes „Schönheitszentrum“ im Gehirn gibt, sondern verschiedene Hirnareale am Schönheitsempfinden mitwirken. Insbesondere solche Regionen, die zum so genannten „Belohnungssystem“ gehören, wie auch die, die generell bei Entscheidungs- und Urteilsprozessen eine wichtige Rolle spielen.“
„Das Dekolleté ist jener schmale Grat,
auf dem der gute Geschmack balanciert,
ohne herunterzufallen“

                                                      Coco Chanel

„Aber kein Genuss ist vorübergehend,
denn der Eindruck den er hinterlässt,
ist bleibend“

                                                          J.W. Goethe

„Eine Frau kann mit 19 entzückend,
mit 29 hinreißend sein,
aber erst mit 39
ist sie absolut unwiderstehlich.
Und älter als 39 wird keine Frau,
die einmal unwiderstehlich war“

Coco Chanel

„Es gibt eine Zeit für die Arbeit
und es gibt eine Zeit für die Liebe.
Mehr Zeit
hat man nicht“

Coco Chanel